Wohncontainer

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Wozu dienen Wohncontainer ?

Ein Wohncontainer besteht aus Metall, ist wärmeisoliert und dazu gedacht, dass Menschen in ihnen wohnen und arbeiten. Dieses wohnen und arbeiten kann von einigen Tagen bis zu mehreren Jahren dauern. Wohncontainer werden überall dort eingesetzt, wo feste Gebäude zu teuer oder unpraktisch wären. Sie dienen als Übergangsunterkünfte für Büros, auf Baustellen, im militärischen Bereich oder in Flüchtlingslagern. Da Wohncontainer komplett ausgestattet sind mit Strom und Wasseranschlüssen, Möbeln und sogar einer Kochnische, bilden sie oft eine schnelle Lösung, die nach dem Ende der Nutzzeit nicht verkommen kann, da sie wieder entfernt und anderswo aufgebaut wird.

Die Bauarten von Wohncontainern

Wohncontainer werden in zwei Bauarten hergestellt. Abrollcontainer und ISO-Container. Letztere werden besonders für die Modulbauweise hergestellt und haben je nach Standort eine verstärkt isolierte Außenwand. Diese Container finden sich häufig bei Mediengroßereignissen. Als 1994 die Winterolympiade in Lillehammer Norwegen stattfand, bauten die Veranstalter ein komplettes „Container Dorf“ für Sportler, Presse und Besucher. Dadurch wurde verhindert, dass der kleine Ort Lillehammer mit später nutzlosen Bauten erschlagen wurde. Das war wohl einer der ersten Großeinsätze von Wohncontainern.

Da Wohncontainer nicht gerade für Individualität bekannt sind, sie allerdings in seltenen Fällen als Dauerwohnstätte genehmigt werden (zum Beispiel in Industriegebieten) können sie durch Vordächer, ein nivelliertes Fundament und feste Zuwege wesentlich wohnlicher gestaltet werden. Manchmal leidet die Transportfähigkeit jedoch darunter.



© 2008 - 2017  Manuela Schamberger   Stand: 14.05.2008