Kühlcontainer

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Die Einteilung der Kühlcontainer

Kühlcontainer werden grundsätzlich in zweit Kategorien unterteilt: Container mit einem eigenen Kühlaggregat und Container, die durch Außenluft gekühlt werden, so genannte Porthole- oder Conair-Container. Die Conair-Container sind doppelwandig und mit einer Isolierung versehen. Auf der Stirnseite befinden sich zwei übereinander liegende Öffnungen, welche mit Federverschlüssen geschützt werden. Die Frischluftzufuhr und -abfuhr wird durch diese Öffnungen geregelt. Wenn der Conair-Container auf ein entsprechend ausgerüstetes Schiff verladen wird, öffnen sich die Federverschlüsse und gekühlte Luft kann im Container zirkulieren. Doch diese Container werden nur noch selten benutzt, da sie auf die Kühlanlagen von außen angewiesen sind und ihnen dadurch die Eigenständigkeit fehlt, die Container ja so einfach in der Handhabung machen.

Kühlcontainer mit integrierter Kühleinheit

Die Integralcontainer hingegen verfügen über eine eigene eingebaute Kühleinheit, die strombetrieben ist. Dadurch kann jeder Container individuell auf eine bestimmte Temperatur eingestellt werden. Die in die Kühleinheit eingebaute Elektronik überwacht diese Temperatur die ganze Zeit und zeichnet ein Protokoll auf. Während des Transportes braucht der Integralkühlcontainer keinerlei besondere Einrichtungen, lediglich einen Stromanschluss, der meist über den Transport-LKW geliefert wird. Da die Integralcontainer schwerer sind durch die Kühleinheit, wird in ihnen hauptsächlich das leichtere Aluminium verbaut, um das Gewicht wieder zu senken. Natürlich unterscheidet sich bei beiden Versionen des Kühlcontainers der Innenraum von anderen Containern durch die stärkere Isolierung.



© 2008 - 2017  Manuela Schamberger   Stand: 14.05.2008